Barcelona, mehr als ein Verein (Teil 3)

BARCA!!! Jetzt hat es mich mal in die katalanische Hauptstadt verschlagen und ich darf, als "klitze-kleiner" Fussball-Fan, mir endlich mal einen Eindruck vom gigantischen "Camp Nou" verschaffen. Hier wurden etliche Erfolge und gewichtige Pokale errungen und ist neben seinem Erzfeind, Real Madrid, das beste ClubTeam Spaniens und sogar Europas. Auch wenn ich gerne den ganzen Tag in dem Stadion verblieben wäre, hab ich mir natürlich auch ein, zwei Eindrücke von der Stadt selbst machen dürfen.

Ein Museum voller Champions League-Pokalen, Weltfussballer-Tropheen und Meisterschafts-Schalen. Das erwartet einem im "Camp Nou", der Heimat des

vierfachen Weltfussballers Lionel Messi's. Es ist ein sehr atmosphärisches Gefühl durch die Katakomben der Katalanen zu wandeln, deren Presseraum, wie auch Neymar's Umkleidekabine bestaunen zu dürfen, um am Ende durch den beeindruckenden 


Spielertunnel zu stolzieren, der einem zum legendären Spielfeld führt. Wenn man das erste Mal den Rund-um-Blick in der, für 98.787 Leute platzbietende Arena wagen kann, ist das schon imposant, wenn man realisiert das ganz Schwerin in das Stadion passt.

Jetzt ist aber auch Schluss mit der Anhäufung von Superlativen. Als großer Fussballfan überschlagen sich natürlich die Gefühle und das muss der Leser dann leider zu spüren bekommen. Barcelona ist eine sehr schöne und meines Erachtens auch eine sehr junge Stadt. Durch die Stadt selbst führt die La Rambla, eine Einkaufspassage die den Hafen mit dem Zentrum verbindet und für mich prädestiniert ist, um all meine Energie ins flanieren zu investieren. In der Passage erwartete mich vom RedBull-Eis bis hin zur Zombiebedienung (Siehe Bildergalerie) fast alles. Eine Seitengasse weiter finde ich den "Mercat de la Boqueria", eine Markthalle die voller Leckerein auf mich wartet. Alles wird frisch vor meinen Augen zubereitet, Obst, Fleisch, Fisch und das alles in rauen Mengen. 

Raus aus der Markthalle geht es wieder rein in die "La Rambla", an mehreren Straßenhändlern vorbei, die mit einer Gewissen Unruhe für Aufmerksamkeit sorgen. Sie bieten Schmuck und Souvenirs an, die auf einer Decke auf dem Boden drapiert sind. In den Händen halten sie  vier  Seile  die  mit  den  Ecken  der Decke verbunden

sind. Machte also den Anschein, als wenn das was sie taten, nicht grade rechtens war. Hätte sich in dieser Situation also die Polizei blicken lassen, wäre es eine Aktion von wenigen Sekunden gewesen und die Burschen wären, mit dem als Beutel umgewandelten Shop, von dannen gezogen. Was vielleicht auch der Grund dafür war, dass sie nicht unbedingt scharf auf ein Foto waren. Naja, den Schnappschuss hab ich mir trotzdem nicht nehmen lassen. 

Leider konnte ich mir keinen Eindruck von der schönen "Sagrada Familia" machen und auch weitere Gebäude von "Antoni Gaudí" blieben mir verwehrt, was aber ein guter Grund ist, das vielfältige Barcelona erneut aufzusuchen. Denn neben der römisch-katholischen Kirche entwarf "Antoni Gaudí" noch mehr Gebäude in seinem schwungvollen Stil der sehr an Hundertwasser erinnert.

Im Jahr 2026 ist es wohl am lohnenswertesten wieder in Barcelona einzureiten, denn in diesem Jahr soll laut Planung die seit 1882 in Bau befindliche "Sagrada Familia" fertiggestellt und zum 100ten Todestag von Gaudí gefeiert werden.

 

Also bis dahin heißt es warten...

 

Euer Sven

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